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Bei dem Projekt „Kunstkalender 2019 der Offenen Kunstwerkstatt (OKW) der Lebenshilfe Leipzig e. V.“ kreierten die acht Teilnehmer unseres Förder- und Betreuungsbereiches einen Kalender mit selbstgemalten Motiven.

Der Betreuer einer unserer Freizeitgruppen führte im Frühjahr 2018 ein interessantes Projekt durch. In seiner Hausarbeit zum Thema Inklusion im Freizeitbereich wandte der Sonderpädagogikstudent eine spannende Methode an, Photovoice. Bei dieser Methode werden Bilder und kurze Erklärungen von bestimmten Situationen angefertigt. Die Teilnehmer der Freizeitgruppe halfen ihm dabei.

In dem Projekt „Wochenkalender“ entstand ein Kalender mit 52 Motiven der Offenen Kunstwerkstatt (OKW). Die acht Teilnehmer und Teilnehmerinnen unseres Förder- und Betreuungsbereiches mussten sich in den ersten Wochen mit ihren bisher gemalten oder gezeichneten Werken auseinandersetzen, eine Auswahl treffen und entscheiden, wie die Werke präsentiert werden. Den Teilnehmern stand die Künstlerin und Fotografin Paula Gehrmann helfend zur Seite, versuchte sich aber so weit wie möglich zurückzuhalten.

Der Club Melo ist eine im Theater der Jungen Welt ansässige Schauspielgruppe, die unter professionellen Bedingungen Theater spielt und aufführt. Der Club ist offen für Menschen mit und ohne Behinderung. Der Theaterclub folgt dem Anspruch, unter professionellen Bedingungen am Theaterbetrieb der Stadt Leipzig teilzunehmen.

Im Sommer 2016 startete die Lebenshilfe Leipzig e. V. in Kooperation mit dem Radio mephisto97.6 ein inklusives Radioprojekt. Menschen mit geistiger Behinderung machen zusammen mit Studenten der Universität Leipzig Radio mit allem, was dazugehört: von Redaktionssitzungen über Recherche bis hin zu Interviews und dem sendefertigen Bearbeiten der Beiträge.

Im Projekt „Offene Kunstwerkstatt – Nature 2017“ gestalten Künstler/innen gemeinsam mit Teilnehmer/innen des Förder- und Betreuungsbereichs der Werkstatt Kunstwerke für einen Kalender 2017.

Das Projekt schafft einen Begegnungsraum für Künstler/innen und Menschen mit Schwerstbehinderung. Der Anspruch ist hierbei explizit künstlerisch. Die Künstler/innen sollen genauso wie in ihrer bisherigen Arbeit nach einem Konzept arbeiten, dies allerdings bei der Umsetzung ihres Konzepts gemeinsam mit einem Menschen mit Schwerstbehinderung tun. Voraussetzung ist eine Phase des Kennenlernens, in der der Künstler bzw. die Künstlerin die Fertigkeiten, Interessen und Grenzen seines bzw. ihres Gegenübers auslotet und daraus das Konzept für ein Kunstwerk entwickelt.

Bei diesem Projekt haben vier (ehemalige) Studierende der Universität Leipzig und acht Beschäftigte der Lebenshilfe Werkstatt gleichberechtigt in einem Forschungsteam zusammengearbeitet.

Das Forschungsteam hat alle wichtigen kulturellen Einrichtungen der Stadt Leipzig besucht und daraufhin untersucht, ob sie barrierefrei sind und ob die Mitarbeiter hilfsbereit und respektvoll mit Menschen mit geistiger Behinderung umgehen.