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Die Berufsbildungsmaßnahme ist eine ganzheitliche Förderung zur beruflichen Teilhabe für den Menschen mit Behinderung mit den Zielen:

  • der Persönlichkeitsförderung und Persönlichkeitsbildung,
  • dem Erlangen beruflicher und lebenspraktischer Fähigkeiten,
  • auf eine Tätigkeit im Arbeitsbereich der Werkstatt vorzubereiten und/oder
  • der Vorbereitung auf weiterführende Qualifizierung, die einen Übergang auf den freien Arbeitsmarkt ermöglicht.

Vor einer Übernahme in den Arbeitsbereich muss jeder den Berufsbildungsbereich absolvieren. In der Regel dauert die Berufsbildungszeit zwei Jahre. Jeder Teilnehmer wird in dieser Zeit in den verschiedenen Bereichen ausgebildet.

Dies geschieht auf der Grundlage des Durchführungskonzepts zum neuen Fachkonzept für das Eingangsverfahren und den Berufsbildungsbereich gemäß HEGA 06/2010. Darüber hinaus ist unser Berufsbildungsbereich zertifiziert und zugelassen nach AZAV, welche im SGB III verankert ist.

Die Berufsbildung in der Lebenshilfe Werkstatt erfolgt in drei separaten Berufsbildungsbereichen mit jeweiligen Fachausbildungsräumen:

  • Hauswirtschaft/Papier
  • Holz
  • Metall/Montage/Demontage

Darüber hinaus ermöglichen die landwirtschaftlich genutzten Flächen eine in den Arbeitsbereich integrierte Ausbildung im Bereich Landschaftspflege.

Einen Schwerpunkt in allen Ausbildungsbereichen bietet ein eigenständiges Selbstständigkeitstraining mit dem Ziel einer möglichst selbstbestimmten Lebensführung. Neben der grundsätzlich binnendifferenzierten Ausbildung wird der Berufsbildungsbereich durch die Möglichkeit verschiedener Praktika innerhalb der Werkstatt, in den Außenarbeitsgruppen der Werkstatt sowie in externen Betrieben abgerundet.